Auf der Basis empirischer Erkenntnisse zeichnet das Studienergebnis erstmals ein deutschlandweites Bild des aktuellen Standes zu der Frage "Was ist gute Kinderhospizarbeit"
Die Kinderhospizarbeit ist heute ein wichtiger Pfeiler im Unterstützungssystem für lebensverkürzend erkrankte Kinder/Jugendliche und ihre Familien. Sie bietet vielfältige Angebote der Begleitung, Beratung und Hilfe und setzt sich zusammen aus stationären Kinderhospizen, ambulanten Kinderhospizdiensten, Fort- und Weiterbildungsangeboten sowie spezifischen Angebotsformen für die erkrankten
Kinder/Jugendlichen, ihre Eltern und die professionellen und ehrenamtlichen
Mitarbeiter.
Die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst hat drei Jahre lang mehr als 600 betroffene Eltern, erkrankte Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter von ambulanten und stationären Einrichtungen zu ihrer Situation befragt.
Die Ergebnisse des Forschungsprojekts führten im Ergebnis u.a. zur Aufstellung von 33 Leitlinien für "gute" Kinderhospizarbeit. Diese lassen sich - zumindest teilweise - auch auf die Kinderkrankenpflege übertragen.
Einige der bemerkenswerten Erkenntnisse sollen hier beispielhaft aufgeführt werden: