Das Projekt genesis ermöglicht barrierefreies Spielen ohne Grenzen - selbst für Menschen mit schwersten Behinderungen.
Genesis, so heißt das Projekt der Georg Simon Ohm-Hochschule in Nürnberg, das von der Initiative „Deutschland, Land der Ideen“ jetzt ausgezeichnet wurde.
Genesis ist ein Konzept zur integrativen Förderung von Kindern und Menschen mit schwersten Behinderungen. Es wurde in einem interdisziplinären Projekt mit Software-/Hardwareentwicklern, Pädagogen, Therapeuten, Psychologen, Designern und Eltern an der Ohm-Hochschule in Nürnberg entwickelt.
Die genesis-Spiele bieten viele Möglichkeiten, um sie individuell an den jeweiligen Grad der Behinderung anzupassen. Genesis ist so angelegt, dass alle Spiele mit Maus, Joystick, fünf, zwei oder sogar nur einer Taste (z.B. über ein Blasrohr) gespielt werden können. Eine Augensteuerung ist in Planung.
Erste Ergebnisse in Behinderteneinrichtungen zeigen, dass selbst Kinder, die als austherapiert galten, durch genesis einen neuen Motivationsschub erhalten und wieder Lebensfreude gewinnen. Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderun-gen entwickeln sich durch Spiele besser. Sie lernen Zusammenhänge, trainieren ihre Konzentrationsfähigkeit, fördern ihre Wahrnehmung, leben ihre Gefühle aus und verbessern ihre Geschicklichkeit.
Quelle: REHACARE.de / Georg-Simon-Ohm-Hochschule
http://www.ohm-hochschule.de/index.php