Wenn Kinder chronisch schwer krank sind, bedeutet dies für die Familien eine große Belastung. In Berlin hat ein Netzwerk eröffnet, um diesen Familien Hilfe und Unterstützung zu bieten.
Der Name des neu gegründeten Netzwerks Freeda spricht für sich selbst: F für "Familienhilfe", R für "Ressourcen entdecken", E für "Erziehungsfähigkeiten stärken", E für "Eingliederungshilfe" und DA für "da sein für kranke Kinder". Freeda möchte Familien mit chronisch schwer kranken Kindern unterstützen.
Dafür gibt es ein Netzwerk aus Sozialpädagogen, einer Medizinpädagogin, einer Ärztin, Therapeuten, einer Psychologin, Kinderkrankenschwestern und ehrenamtlichen Helfern, die mit Ämtern zusammen arbeiten, verschiedene Hilfen, wie z.B. Einzelfallhilfe oder Krankenpflege vermitteln, aber auch Ausflüge, Elternfortbildungen, Themenabende oder Selbsthilfegruppen organisieren.
Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz lobt das Projekt, finanzieren muss es sich jedoch aus Spenden.
Der Kinderpflegekompass begrüßt das Netzwerk sehr und hofft auf ein Leuchtturm-Projekt für Familien mit chronisch kranken und behinderten Kindern.
weitere Informationen unter: www.familienhilfe-freeda.de und
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/gesundheit/Netzwerk-Freeda-Schoeneberg;art300,2963680